Neue Lehrkräfte an der Grund- und Mittelschule Teisnach

Foto: Luber
Foto: Luber

von links: Christina Hinkofer-Stöger (Klasse 2a), Stephanie Graf (Klassenleitung Klasse 4) und

                  Christina Fuihl (Klassenleitung Klasse 2a)

 


Schulanfänger 2022/23

Auch in diesem Schuljahr konnte die Grund- und Mittelschule Teisnach wieder 29 Schulanfänger willkommen heißen. Ihr erster Schultag startete mit einer kleine Feier und der Segnung durch Marlene Aigner. Auch die Schulleiterin Irene Luber und die Klassenleiterin Margit Ring nahmen die Erstklässler herzlich in Empfang. Jeder Schulanfänger erhielt eine Breze in Form des Anfangsbuchstaben seines Vornamens überreicht von Fachoberlehrerin Annemarie Geiger.  Anschließend folgte eine kleine Unterrichtseinheit im Klassenzimmer, Unterrichtsschluss war für die ABC-Schützen um 10.30 Uhr. 

 Und auch Bürgermeister Daniel Graßl lies sich die persönliche Begrüßung der Schulanfänger nicht nehmen. Durch ihn erfolgte die Übergabe der beliebten hellblauen Schul-T-shirts. 

Wir wünschen allen Schulanfängern eine erfolgreiche und angenehme Schulzeit.


4. Klasse der Grundschule Teisnach besuchte das Rathaus

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts besuchte die vierte Klasse der Grund- und Mittelschule Teisnach zusammen mit Lehrerin Christina Hinkofer-Stöger das Rathaus der Marktgemeinde Teisnach. Im Unterricht lernten die Schüler und Schülerinnen bereits, wie Entscheidungen innerhalb einer Gemeinde getroffen werden und warum es Gemeinderat und Bürgermeister gibt und für welche Aufgaben diese Gremien zuständig sind. Um sich das Gelernte besser vorstellen zu können, durften die Schüler und Schülerinnen einen Vormittag lang das Rathaus erkunden. Zu Beginn des Besuches erklärte Bürgermeister Daniel Graßl der Klasse für welche Aufgaben die Gemeinde zuständig ist, welche gemeindlichen Einrichtungen es gibt und wie eine Gemeinderatssitzung bei ihm abläuft. Anschließend durften die Schüler ihre Fragen rund um die Gemeinde stellen. Besonders interessiert hat die Klasse die Frage „Wie wird man eigentlich Bürgermeister?“. Bürgermeister Graßl erzählte der Klasse daraufhin wie er zur Bürgermeisterkanditatur kam und auch was er vor seiner Zeit als Bürgermeister beruflich gemacht hat. Die Schülerinnen und Schüler wollten abe auch wissen, welche finanziellen Mittel der Gemeinde zu Verfügung stehen und wie sie diese, zum Beispiel für Baumaßnahmen wie einem neuen Kinderspielplatz einsetzt. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, ging es noch auf Erkundungstour durch´s Rathaus. Die Schüler und Schülerinnen konnten sich hierbei alle Büroräume ansehen und den Mitarbeitern der Verwaltung Fragen zu ihrer täglichen Arbeit stellen. Auch die große Sammlung an Akten in der Registratur faszinierte die Klasse. Im Sitzungssaal des Rathauses spielte die Klasse anschließend eine Gemeinderatssitzung nach, so konnten die Schüler und Schülerinnen in die Rolle eines Gemeinderatsmitgliedes schlüpfen und fiktiv über ein Vorhaben abstimmen. Im Büro des Bürgermeisters durften die Jungen und Mädchen an dessen Schreibtisch Platz nehmen und Graßl erklärte den Schülern den Aufbau des Gemeindewappens von Teisnach und dessen Geschichte. Bevor es wieder zurück ins Klassenzimmer ging, bedankte sich die Klasse bei Bürgermeister Graßl für die Einladung ins Rathaus und überreichte ein kleines Geschenk.


Wolfausläutn an der GMS Teisnach am 10.11.22

Auch heuer zeigten uns die Jungs und Mädels aus der 3. und 4. Klasse einen altbayerischen Brauch – das Wolfausläuten. Wie richtige Hirtenbuben und -mädchen waren sie mit Schafsfelljacken und Hüten bekleidet und zogen mit ihren Kuhglocken dem „Hirta“ nach. Dieser ging mit seinem „Krowentbirl-Stecka“ voraus und zeigte seinem „Wolf“ an, wann er zu läuten hatte. Diese Rolle übernahm Finn Schönhofer aus der 4. Klasse, der den Zuschauern lautstark den „Hirta-Spruch“ aufsagte. Begleitet wurden die Wolfausläuter von drei „Goißlschnoizern“: Vincent Wölfl (2b), Tobias Weidlich und Timo Zabel (6. Kl.). Zum Abschluss durften auch freiwillige Kinder und Lehrer das Goißlschnoizn versuchen – manch einer sogar mit Erfolg. 

 

Haijda-Spruch

 

Es kimd da Hirt mit seiner Girt
und hat das ganze Jahr mit Freunden ausg'hirt.
26 bis 27 Wochan is a narisch lange Zeit
hod se da Haijda scho lang auf Martini gfräd.
Da Haijda maou springa über Distln und Dean,
das a oft no stognarrisch kannt wean.
Kimd a hoam steht a kiesblaue Suppn in da Rean,
maou a de a no begehrn.
Sogt a ebs vom bessern Essen, haud'n Bairin ei ind Fressn.
Sogt a ebs vom druckan Ko, haud'n da Bauer hindre ins Lo'h.
Baririn sitzt hint in da Haih und schaud fiara wai a Grai.

So eiz hear i d'Schließl klinga,
werd da Bauer ins Kammerl springa, und a Zwansgerl aussabringa
A Zwansgerl is ma no ned gnua, k’hert se no a schens Stickal Broud dazua.
So eitz hau i Gat am Disch, da wissts das moang Martini is.
Mit’m Schlegl daschlong, mit’m Sock dahaun
das se af’d Nocht koa Woif mehr aussa draut
Buam seids alle do? - Ja
Geht koana mehr o? - Na
Dann riaglts eich!

 

 

aktueller Kaikenrieder Haijda-Spruch